1. Die C-Dur-Tonleiter.
C-Dur ist die einzige Dur-Tonart ohne Vorzeichen (nur weiße Tasten).
- Töne: C – D – E – F – G – A – H – C.
- Struktur: Das typische Dur-Muster aus Ganz- (G) und Halbtonschritten (H): G – G – H – G – G – G – H.
- Fingersatz am Klavier:
- Rechte Hand: 1 – 2 – 3 (Daumen untersatz) 1 – 2 – 3 – 4 – 5.
- Linke Hand: 5 – 4 – 3 – 2 – 1 (Mittelfinger übersatz) 3 – 2 – 1.
2. Die Stufenakkorde (Diatonische Dreiklänge)
Wenn man auf jedem Ton der Tonleiter einen Dreiklang aus leitereigenen Tönen baut, entstehen diese sieben Akkorde:
| Stufe | Akkord | Typ | Töne |
|---|---|---|---|
| I | C-Dur (Tonika) | Dur | C – E – G |
| II | d-Moll | Moll | D – F – A |
| III | e-Moll | Moll | E – G – H |
| IV | F-Dur (Subdominante) | Dur | F – A – C |
| V | G-Dur (Dominante) | Dur | G – H – D |
| VI | a-Moll | Moll | A – C – E |
| VII | h-vermindert | Vermindert | H – D – F |
3. Die Hauptfunktionen (Kadenz)
Für das Verständnis von 90% der Pop-, Rock- und Klassik-Songs sind die drei Hauptfunktionen entscheidend:
- Tonika (I): C-Dur – Das „Zuhause“, der Ruhepunkt.
- Subdominante (IV): F-Dur – Erzeugt eine leichte Spannung weg vom Grundton.
- Dominante (V): G-Dur – Die maximale Spannung, die „nach Hause“ zum C-Dur führen will (oft als G7 gespielt).
Hier sind 5 Songs in C-Dur, die sowohl musikalisch relevant als auch technisch ideal zum Lernen der Stufenakkorde (I, IV, V, VI) sind:
- „Imagine“ – John Lennon
- Warum: Ein absoluter Klavier-Klassiker. Die Strophen nutzen den Wechsel zwischen C (I) und F (IV), was perfekt ist, um das Gefühl für die Tonika und Subdominante zu festigen.
- Warum: Ein absoluter Klavier-Klassiker. Die Strophen nutzen den Wechsel zwischen C (I) und F (IV), was perfekt ist, um das Gefühl für die Tonika und Subdominante zu festigen.
- „All The Small Things“ – Blink-182
- Warum: Für Fans von Pop-Punk oder energiegeladener Musik. Der Song basiert fast komplett auf der klassischen I – IV – V Progression (C, F, G) und lässt sich super mit rhythmischen Begleitmustern üben.
- Warum: Für Fans von Pop-Punk oder energiegeladener Musik. Der Song basiert fast komplett auf der klassischen I – IV – V Progression (C, F, G) und lässt sich super mit rhythmischen Begleitmustern üben.
- „Hallelujah“ – Leonard Cohen (z. B. Jeff Buckley Version)
- Warum: Der Text selbst ist eine Musiktheorie-Lektion („It goes like this, the fourth, the fifth, the minor fall…“). Er nutzt die Stufen C (I), F (IV), G (V) und Am (VI) in einer sehr emotionalen Weise.
- Warum: Der Text selbst ist eine Musiktheorie-Lektion („It goes like this, the fourth, the fifth, the minor fall…“). Er nutzt die Stufen C (I), F (IV), G (V) und Am (VI) in einer sehr emotionalen Weise.
- „Budapest“ – George Ezra
- Warum: Ein modernerer Song mit einem entspannten Vibe, der hervorragend funktioniert, um die Grundakkorde von C-Dur in einem lockeren Groove zu trainieren.
- Warum: Ein modernerer Song mit einem entspannten Vibe, der hervorragend funktioniert, um die Grundakkorde von C-Dur in einem lockeren Groove zu trainieren.
- „Let It Be“ – The Beatles
- Warum: Eines der besten Beispiele für die „Big 4“ Chords (C, G, Am, F).

